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Systemische Sozialarbeit und Therapie

Intro

In der Vorbereitung meines heutigen Inputs war ich nicht nur mit Pflegefamilien beschäftigt. Immer wieder kam ich in einen Abgleich mit meinen Erfahrungen aus dem ambulanten und aufsuchenden Bereich, da ich in meiner Arbeit deutlich intensiver und häufiger als Teamleitung in diesem Bereich mit dem Thema Kindeswohl befasst bin. Drohende oder akute Kindeswohlgefährdung durchzieht diesen Bereich, und damit auch Gefährdungseinschätzung und entsprechende Vorgehenswesen bis hin zu einer Berichterstattung, die die jeweiligen Gefährdungen derart abbildet, dass die Entwicklungsbeeinträchtigungen deutlich sind, auch prognostisch.

Dagegen habe ich im Bereich der familiären Unterbringung bisher keine akute Kindeswohlgefährdung erlebt, aber immer wieder Pflegefamilien in Beratung und Kriseninterventionen, in denen – aus meiner Sicht – Gefährdungen festzustellen waren, und öfter chronifiziert erschienen. Damit meine ich langanhaltende familiäre Lebensbedingungen, in denen die Pflegefamilie ständig überfordert war mit dem Verhalten des Pflegekindes, aber auch die Pflegekinder mit ihren Pflegeeltern. Die vertieften im Umgang miteinander gemachten Erfahrungen ließen scheinbar keine Lösungen zu, eine fast ausschließliche Problemfocussierung bestand. Also: Pflegefamilien in Sackgassen. Die Anforderungen und Erwartungen an Beratung und Begleitung in solchen Lebensphasen ist: Veränderung zum Besseren hin.

Und wenn dies nicht gelingt, besteht dann drohende oder auch akute Kindeswohlgefährdung ?

Ein Vergleich des Verständnisses und der Handhabung hinsichtlich Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung im Bereich der Flexiblen Hilfen und dem Bereich der Fremdunterbringungen durch die öffentliche Hand zeigt deutliche Unterschiede.

Es ist vordergründig erst einmal unvorstellbar in beiden Bereichen gleich zu verfahren. Warum ?

Die Toleranzen hinsichtlich der Lebenssituation und den Entwicklungsbedingungen der Kinder in der Familie sind im Bereich der flexiblen Hilfen wesentlich höher als sie in Bezug auf Pflegefamilien sein dürfen.

Dies ist wesentlich durch den jeweiligen Kontext bedingt, und soll hier nicht weiter ausgeführt werden. Festzustellen ist: Kinder werden in Pflegefamilien untergebracht um deren Grundrechte wieder her zu stellen und ihren Grundbedürfnissen wieder gerecht zu werden ( Brazelton: liebevolle Beziehungen; körperliche Unversehrtheit und Sicherheit,; individuelle Erfahrungen; entwicklungsgerechte Erfahrungen; stabile und unterstützende Gemeinschaft; sichere Zukunft). Dies unterscheidet zuallererst eine Pflegefamilie von einer Multi-Problemfamilie.

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Einer Aufnahme von Kindern in eine Pflegefamilie gehen meist ambulante Hilfeprozesse voraus, die Kinder waren oft langanhaltend ungünstigen Entwicklungsbedingungen ausgesetzt, wie: massive Vernachlässigung und/ oder Misshandlung, und machen dies auch vielfach deutlich.

So belegen neuere Studien und Forschungen, dass deutlich über die Hälfte der in Pflegefamilien aufgenommenen Kinder Traumatisierungen und damit verbunden PTBS aufweisen, und die Rate an Bindungsstörungen entsprechend hoch ist. Für 69,1% der Pflegekinder wurde nach einer Studie von Unterberg, Schröder u.a. eine psychische Belastung angegeben, die im klinisch auffälligen Bereich liegt (Familiendynamik 4/139).

Die Erwartung an Pflegefamilien, Sonderpflegestellen, Erziehungsstellen oder Sozialpädagogische Lebensgemeinschaften, die ich gerne unter zusammengesetzte Familiensysteme subsummiere, ist es diese Kinder zu integrieren und ihren besonderen Bedürfnissen gerecht zu werden

Basierend auf den familialen Besonderheiten oder Sozialisationspotentialen wie: kontinuierlich gegebene Nähe, Interaktionsdichte und Zeitstruktur und daraus resultierender familialer Intimität: emotionaler Vertrautheit; Sicherheit; Geborgenheit sollen – insbesondere jüngere Kinder – aber auch Jugendliche in der Pflegefamilie beheimatet werden, tragfähige hilfreiche Beziehungen mit ihnen entwickelt werden, dies unter Einbeziehung notwendiger externer psychosozialer Hilfen in den pädagogischen Gesamtprozess. Die Pflegefamilie öffnet sich so nicht nur für das Kind, das Jugendamt oder den Träger.

Gemessen an diesen Erwartungen, die ja in der Regel auch als Aufgaben oder Ziele detailliert beschrieben werden, ist Kindeswohl in Pflegefamilien zu definieren, d.h. die vormals eher hohe Toleranz in der ambulanten Gefährdungseinschätzung wird durch eine deutlich niedrigere Toleranz abgelöst.

Ich möchte dies an einem Fallbeispiel verdeutlichen:

Fallbeschreibung Micha (7 Jahre)

Micha wurde im Alter von 4 Jahren Inobhut genommen wegen Verwahrlosung und massiver Gewalt. Es erfolgte eine Diagnostik in einer Klinik, danach wurde er in einer Pflegefamilie mit zwei Töchtern 7 und 9 untergebracht.

Das damalige Hilfesetting bestand aus:, Beratung, Kollegiale Beratung, Therapie, KiGa und einer Vormünderin.

Nach anderthalb Jahren teilte die Pflegefamilie mit für ein Jahr nach Spanien zu ziehen.

Um einen Abbruch zu vermeiden wurde gemeinschaftlich ein befristetes Hilfesetting geplant: Auslandsprojekt befristet für ein Jahr, Beratung im Wechsel, Erhalt des Kontakts zur Großmutter, Beschulung in einer deutschen Schule.

In den ersten Monaten wurde schon deutlich, dass diese Veränderungen unerwünschte Auswirkungen auf Micha hatten. Er zeigte zunehmend Auffälligkeiten, es bestanden Probleme in Schule und Familie.

Aus fachlicher Sicht stand dies deutlich in Verbindung mit den erlebten Traumata. Das Hilfesetting wurde erweitert um eine Einzelfallhilfe und Wiederaufnahme von Therapie bei einer deutschsprachigen  Psychologin.
Nach einem Jahr wurde deutlich, dass die Familie so schnell nicht zurückziehen wollte. Daraufhin erhöhte der Träger seine Präsenz vor Ort durch Besuche von bis zu einer Woche. Dabei wurde deutlich: Ablehnung bis Mobbing durch die Töchter, hoher Anpassungsdruck durch die Pflegeeltern, dass Familiensystem erschien am Limit.

Da die deutsche Schule sich weigerte ihn weiter zu beschulen, meldeten die Pflegeeltern ihn ohne Absprache an einer spanischen Grundschule an. Dies stellte eine weitere massive Überforderung an Micha dar, der kaum spanisch sprach.

In Absprache mit Jugendamt und Vormünderin erfolgten weitere Gespräche mit der Familie und einvernehmlich verließ Micha die Familie.

Gründe:

Die weitere Entwicklung von Micha erschien deutlich gefährdet, diese Einschätzung wurde von den involvierten Fachkräften geteilt. Zwar erkannte auch die Pflegefamilie, dass die Entwicklung des Kindes in einem negativen Verlauf war, schrieb aber die Ursachen dafür wesentlich dem Kind zu und verhielt sich hinsichtlich der eigenen Anteile relativ uneinsichtig. Die deutlich notwendigen Veränderungen zum Wohle des Kindes wurden von ihnen abgelehnt: Rückzug nach Deutschland, angemessene Beschulung und Traumatherapie, enge Beratung und Begleitung der Familie.

Im Verlauf der Krisenintervention wurde also deutlich:
Problemeinsicht bestand bei allen Beteiligten
eine Problemkongruenz war nicht herzustellen
Kooperation hinsichtlich hilfreicher Veränderungen war nicht möglich
Die Sichtweise der Pflegeeltern war unveränderbar limitiert auf ein spezifisches Ursache-Wirkungsverständnis. Dies verhinderte ein kongruentes Verständnis und gemeinsames Handeln

Problemeinsicht – Problemkongruenz – Kooperationsfähigkeit

Dies sind leitende Kriterien für eine Gefährdungseinschätzung im ambulanten Bereich der Kinder- Jugendhilfe, aber auch nützlich in anderen Bereichen

Darüber hinaus ist schlicht festzustellen, dass in einer konventionellen Familie in einer ähnlichen Situation keine Herausnahme erfolgt wäre.

Weiter zeigt sich hier: Familien sind keine Organisationen

Pflegefamilien sind eigenwillige und relativ autonome Systeme, sie sind schwerlich instruierbar und bleiben Familiensystem, auch wenn sie einer Organisation angebunden sind. Ihre Entwicklung und die Dauer ihres Bestands sind nur eingeschränkt vorhersehbar. Die Personen dieses Systems sind – im Gegensatz zu Organisationen – nicht austauschbar, ebenso wenig das von allen Familienmitgliedern verinnerlichte Bild der eigenen Familie.

Die Anforderungen an einen Pflegekinderdienst sind entsprechend:

Weit gefasstes und vertieftes Verständnis von Familie
Gute Schwingungsfähigkeit, d.h. Leitung, Kontrolle und Beratung unter Wahrung der familialen Autonomie und – gleichzeitig – der kindlichen Interessen.
Das folgende Beispiel verdeutlicht, dass neben dieser Grundkompetenz weitere Ressourcen notwendig sind, um besonderen Situationen gerecht zu werden.

Fallbeispiel: Andreas (10 Jahre)

Auch Andreas erfuhr früh Verwahrlosung und massive Gewalt. Mit 3 Jahren kam er in eine Pflegefamilie, in der er seit 7 Jahren lebt. Die Pflegeeltern haben zwei Söhne, die altersmäßig einen deutlichen Abstand zu Andreas haben ( 19 und 21 Jahre ).
Das Zusammenleben mit Andreas war von Anfang sehr schwierig, er hat bis heute eine generalisierte Angststörung, geht immer wieder Schulverweigerung. Im Alter von 8 Jahren wurde ihm §35a zugesprochen. Angst, Verweigerung und Impulsdurchbrüche belasteten die Familie zwar stark, aber alle waren im Zusammenhalt bemüht.

Mit Auszug der Söhne, die ihr Studium begannen, nahmen die Impulsdurchbrüche zu: Gewalt gegen Gegenstände und körperliche Attacken, bevorzugt gegen die Pflegemutter wurden immer bedrohlicher.

In dieser Situation erlebten sich die Pflegeeltern von ihrem Träger nicht unterstützt. In einer Eskalation schlug die Pflegemutter zurück, um sich seiner Angriffe zu erwehren ( Ohrfeige ). Dies sprach sie auch in der Beratung an. Auch darauf reagierte der damalige Träger nicht mit einer Erweiterung des Hilfeangebots.

Daraufhin bemühten sich die Pflegeeltern um einen Trägerwechsel. Der neue Träger setzte als Beraterin eine Kinder-Jugendlichen-Therapeutin und Fachberaterin für Psychotraumatologie ein. Einige Wochen nach Trägerwechsel geschah eine weitere Eskalation, in der die Pflegemutter wieder zur Ohrfeige griff. Auch dies wurde thematisiert, und von allen am Prozess Beteiligten als: No Go, markiert. In diesen Gesprächen zeigte sich aber auch deutlich, dass

Problemeinsicht – Kongruenz- Kooperation in der Zusammenarbeit mit den Pflegeeltern deutlich gegeben war, aber: die Familie erschien in einem chronifizierten Zustand der Überforderung.

Die Pflegeeltern hatten seit 7 Jahren keinen Urlaub gehabt, die vorherige Beratung erschien in der Beschreibung durch die Pflegeeltern wenig kompetent und deutlich esoterisch angehaucht, bestrebt den Pflegeeltern eine fatalistische Haltung bei zu bringen. Mittlerweile hatten sich Konfliktmuster etabliert, die alle an die Grenzen der Belastbarkeit brachten. Deutlich war aber auch die Qualität der gegenseitigen Bindungen und die hohe Motivation aller trotzdem als Familie zusammen zu bleiben.

Das Hilfesetting wurde erweitert durch die Einbeziehung einer Einzelfallhilfe, erneuter Einzel- und Gruppentherapie für Andreas. Auszeiten für die Pflegeeltern wurden geplant.

Alle sprechen bisher von einer gelingenden Entwicklung. Oder: eine drohende Kindeswohlgefährdung konnte abgewendet werden ?

Durch die Aufnahme eines Pflegekindes kommt ein Familiensystem unweigerlich in bis dahin unbekannte Schwingungen, die auch zu krisenhaften Verläufen und Abbrüchen führen können. Ein Familiensystem kommt zum Kippen. Die Abbruchquoten in diesem Bereich bilden dies ab..

Die besonderen familialen Eigenschaften wie: Nähe, Kontinuität und Personengebundenheit können durch das Zusammenleben mit einem zunächst fremden Kind und in seiner psychosozialen Disposition dann näher bekannten Kind auch zu einer Falle werden, in der eine angemessene Nähe-Distanz-Regulation nicht möglich ist, das Übertragungsgeschehen zunehmend zur Belastung wird, und in Verbindung mit traumatischem Erleben und beeinträchtigter Bindungsfähigkeit derelterliche Stress steigt und dann anhaltend hoch bleibt. Dann sind Pflegefamilien im Gefährdungsbereich.

In der Studie von. Unterberg, Schröder u.a. (Familiendynamik 4/139 wird die hohe Wechselwirkung zwischen der psychosozialen Disposition der aufgenommenen Kinder und dem Stressniveau der Pflegeeltern nachgewiesen.

Gelingt es nicht zusammen mit den Pflegeeltern ein gemeinsames Verständnis, notwendige Veränderungen und Lösungen zu entwickeln und fortzuführen, sowie unterschiedliche Entlastungsmöglichkeiten zu etablieren, so kann dies unterschiedliche Auswirkungen haben: zunehmende Ablehnung und Abwertung/Stigmatisierung des Pflegekindes, Ausstoßungstendenzen und Abbruch, aber auch sekundäre Traumatisierung der Pflegepersonen und deren Burnout.

Auf diesem Hintergrund könnte die Kindeswohlgefährdung bezogen auf Pflegekinder auf mögliche Gefährdungen der Familie und der leiblichen Kinder erweitert werden.

Eine Krise lässt sich nicht im Vorhinein genau definieren, aber es ist wichtig das Ausmaß und mögliche Wirkungen von Krisen zu erkennen und Folgeeffekte zu verhindern oder professionell darauf zu reagieren.

Gefragt ist also in Beratung und Begleitung eine Kriseninterventionskompetenz, die aktuelle, komplexe Situationen – auch in Verbindung mit einer Gefährdung – zu erfassen vermag, und Prozesse einer neuen Ausrichtung und Veränderung initiiert. Und wo dies nicht möglich ist eine Beendigung des Pflegeverhältnisses möglichst im Konsens herstellt.

Es ist also sinnvoll ein Kriseninterventionskonzept für Pflegefamilien zu entwickeln, das in ein Konzept des zuständigen Trägers eingebunden ist.

Dieses Konzept sollte wesentlich folgende Prozesse abbilden:

Prävention:

Anforderungsprofile: Pflegefamilien und Fachkräfte
Auswahl und Vorbereitung
Aufnahme / Passung(matching)
Prozess:

Beratung und Begleitung der Pflegeeltern
Begleitung des Pflegekindes
Spezifische Beratung
Elternarbeit
Vernetzung
Frühe Hilfen
Krisenintervention:

Beratung, Entlastung, Diagnostik und Therapie
Gefährdungseinschätzung
Eine Ernsthaftigkeit in der praktischen Umsetzung ist daran zu erkennen wie eng die Kopplungen im Helfersystem – und dazu gehört jede Pflegefamilie- sind.

Lose Koppelung Enge Koppelung
gelegentlich kontinuierlich
indirekt direkt
möglicherweise sicher
plötzlich geplant, organisiert
unstrukturierte Form prägnante Form
So nennt Klaus Wolf einen gut aufgestellten Pflegekinderdienst einen Hochleistungsdienst (Dialog Erziehungshilfe 2/13), und dieser Anspruch ist wie dargelegt berechtigt.

Zur Veranschaulichung das Organigramm der Perspektiven für Kinder gGmbH:

Die enge Kopplung der beiden Bereiche – stationär und ambulant/aufsuchend – ermöglicht ein gegenseitiges Lernen, Unterstützen und Entlasten.

Abschließend

Bezogen auf die spektakulären Fälle von Kindeswohlgefährdung in Pflegefamilien, von denen die schlimmsten Verläufe mit Kindestötung endeten, denke ich, dass dies insbesondere den ungenügenden fachlichen Rahmungen zu zuschreiben ist:

Oberflächliche Auswahl der Pflegeeltern
fehlende Koordination und Kooperation
ungenügendes Krisenmanagement und
falsche Gefährdungseinschätzung
Oder kurz gefasst: die falschen Personen in der falschen Position !

Ein gut qualifizierter Pflegekinderdienst ist also der beste Schutz für das Wohl der Pflegekinder, und die beste Form der Pflege für Familien, die Pflegekinder aufgenommen haben.

Zu fragen bleibt, warum dies nicht flächendeckend umzusetzen ist und sich auch heute noch Trends durch zu setzen scheinen, die eher trivial begründet erscheinen, wie z.B. die milieunahe Unterbringung ?

Vortrag vom 1.März 2013 bei der Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalytisch-systemische Praxis und Forschung, Köln, © 2013 Hartmut Reisdorf

Die Anfrage der APF hier in einem Vortrag aus meinem Arbeitsfeld , der Kinder-und Jugendhilfe, zu berichten, insbesondere über die Arbeit im Bereich der sogenannten Flexiblen Hilfen, hat mich gefreut, ist es für mich doch eine Gelegenheit auf dem Hintergrund der systemischen Entwicklungen im Bereich der Sozialarbeit und der Kinder- und Jugendhilfe am konkreten Beispiel ambulanter und aufsuchender Hilfen deutlich heraus zu stellen, wie vielfältig die Möglichkeiten therapeutischer Arbeit in diesem Feld sind. Verständlich auch das Interesse der APF an Aufsuchender Familientherapie, Renate Blum-Maurice und Erhard Wedekind haben sich damit schon 2003 beschäftigt, in einem bemerkenswerten Plädoyer für die Aufsuchende Familientherapie: Psychotherapie für Arme, in: Systeme, und auch hier: im Kinderschutzzentrum wird Aufsuchende Familientherapie praktiziert.

Meine folgenden Darlegungen basieren zum großen Teil auf Erfahrungen und Erkenntnissen aus den letzten Jahren meiner Arbeit. 2004 gründete ich – zusammen mit meiner Frau -die Perspektiven für Kinder gGmbH, kurz PfK genannt, die bis 2007 familienanaloge Unterbringungsmöglichkeiten für kleinere Kinder entwickelte und ausbaute, während dieser Zeit arbeitete ich weiter ambulant und aufsuchend mit Eltern, Kindern und Familien, und 2007 begann ich dann im Rahmen von PfK mit dem Aufbau eines Teams für aufsuchende und ambulante Hilfen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Um die systemische Ausrichtung des Teams klar herausstellen nennt es sich SYSTEAM. Dieses Team hat sich seitdem weiter entwickelt und qualifiziert, ebenso wie die familiären Unterbringungsmöglichkeiten für Kinder.

So war die Arbeit an diesem Vortrag für mich auch Anlass zur genaueren Betrachtung dessen, was wir tun, eine Rückschau auf vergangene Entwicklungsprozesse, ein Blick auf das Gegenwärtige und auf künftige Möglichkeiten.

Warum das Thema: Systemische Sozialarbeit und Therapie um ein Beispiel systemisch-therapeutischer Praxis vorzustellen ? Mein Anliegen ist es, darzulegen, dass über die systemische Sozialarbeit hinaus systemisch-therapeutische Leistungen, hier im Bereich der Kinder-und Jugendhilfe, neben der Aufsuchenden Familientherapie, erbracht werden, die als solche wenig bekannt und selten benannt werden, in keinem Leistungskatalog aufgeführt sind.

Und last not least las ich im April 2012 den Aufsatz von Johannes Herwig-Lempp in der Familiendynamik : „Sozialarbeit ist anspruchsvoller als Therapie“, und verfolgte interessiert die Kommentare dazu, z.B. von Jan Bleckwedel, Lothar Eder und Jürgen Beushausen. Mir erscheint dieses Postulat – jedenfalls für unser Arbeitsverständnis – unpassend. Im Folgenden werde ich auch darauf näher eingehen.

Ich möchte so mit einer kurz gefassten Darstellung wesentlicher Eigenschaften sozialer Arbeit beginnen, um dann auf die Entwicklung systemischer Sozialarbeit zu blicken, bevor ich das Projekt: SYSTEAM vorstelle, um darüber näher zu begründen, dass sowohl systemische Sozialarbeit als auch systemische Therapie in einem Kontext sinnvoll zusammenwirken können.

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Die Anfrage der APF hier in einem Vortrag aus meinem Arbeitsfeld , der Kinder-und Jugendhilfe, zu berichten, insbesondere über die Arbeit im Bereich der sogenannten Flexiblen Hilfen, hat mich gefreut, ist es für mich doch eine Gelegenheit auf dem Hintergrund der systemischen Entwicklungen im Bereich der Sozialarbeit und der Kinder- und Jugendhilfe am konkreten Beispiel ambulanter und aufsuchender Hilfen deutlich heraus zu stellen, wie vielfältig die Möglichkeiten therapeutischer Arbeit in diesem Feld sind. Verständlich auch das Interesse der APF an Aufsuchender Familientherapie, Renate Blum-Maurice und Erhard Wedekind haben sich damit schon 2003 beschäftigt, in einem bemerkenswerten Plädoyer für die Aufsuchende Familientherapie: Psychotherapie für Arme, in: Systeme, und auch hier: im Kinderschutzzentrum wird Aufsuchende Familientherapie praktiziert.

Meine folgenden Darlegungen basieren zum großen Teil auf Erfahrungen und Erkenntnissen aus den letzten Jahren meiner Arbeit. 2004 gründete ich – zusammen mit meiner Frau -die Perspektiven für Kinder gGmbH, kurz PfK genannt, die bis 2007 familienanaloge Unterbringungsmöglichkeiten für kleinere Kinder entwickelte und ausbaute, während dieser Zeit arbeitete ich weiter ambulant und aufsuchend mit Eltern, Kindern und Familien, und 2007 begann ich dann im Rahmen von PfK mit dem Aufbau eines Teams für aufsuchende und ambulante Hilfen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Um die systemische Ausrichtung des Teams klar herausstellen nennt es sich SYSTEAM. Dieses Team hat sich seitdem weiter entwickelt und qualifiziert, ebenso wie die familiären Unterbringungsmöglichkeiten für Kinder.

So war die Arbeit an diesem Vortrag für mich auch Anlass zur genaueren Betrachtung dessen, was wir tun, eine Rückschau auf vergangene Entwicklungsprozesse, ein Blick auf das Gegenwärtige und auf künftige Möglichkeiten.

Warum das Thema: Systemische Sozialarbeit und Therapie um ein Beispiel systemisch-therapeutischer Praxis vorzustellen ? Mein Anliegen ist es, darzulegen, dass über die systemische Sozialarbeit hinaus systemisch-therapeutische Leistungen, hier im Bereich der Kinder-und Jugendhilfe, neben der Aufsuchenden Familientherapie, erbracht werden, die als solche wenig bekannt und selten benannt werden, in keinem Leistungskatalog aufgeführt sind.

Und last not least las ich im April 2012 den Aufsatz von Johannes Herwig-Lempp in der Familiendynamik : „Sozialarbeit ist anspruchsvoller als Therapie“, und verfolgte interessiert die Kommentare dazu, z.B. von Jan Bleckwedel, Lothar Eder und Jürgen Beushausen. Mir erscheint dieses Postulat – jedenfalls für unser Arbeitsverständnis – unpassend. Im Folgenden werde ich auch darauf näher eingehen.

Ich möchte so mit einer kurz gefassten Darstellung wesentlicher Eigenschaften sozialer Arbeit beginnen, um dann auf die Entwicklung systemischer Sozialarbeit zu blicken, bevor ich das Projekt: SYSTEAM vorstelle, um darüber näher zu begründen, dass sowohl systemische Sozialarbeit als auch systemische Therapie in einem Kontext sinnvoll zusammenwirken können.

 

SOZIALE ARBEIT

Wir leben in einer westlich orientierten Wohlstandsgesellschaft, in der auf der Ebene des grundsätzlichen Gesellschaftsvertrages eine Verantwortung der Gesellschaft für individuelle Problemlagen politisch und rechtlich festgelegt und demokratisch gewollt ist.

So ist Soziale Arbeit das wesentliche gesellschaftliche Instrument um unterschiedlichen Problemlagen, die sozialpolitisch oder professionell als relevant angesehen werden, adäquat zu begegnen. Dabei bringen es die gesellschaftspolitischen Prozesse beständig mit sich, dass gerade durch sie auch Problemlagen produziert oder zumindest induziert werden.

Eine kurz gefasste Definition dessen, wozu Soziale Arbeit dient ist möglicherweise so zu beantworten: Soziale Arbeit ermöglicht existentiell beeinträchtigten Individuen an den relevanten Sozialsystemen teilzunehmen (Wirtschaft, Erziehung, Familie etc.), an deren Ressourcen und Leistungen teilzuhaben und diese mitzugestalten.

Dass dies mit einer hohen Komplexität von Situationen und Abläufen verbunden ist, verdeutlicht Jesús Hernández Aristu: „Sozialarbeit kümmert sich von je her um die Verbindung von Gesellschaftssystemen, die entkoppelt sind, um mannigfaltige Sozialprobleme, die mal am Subjekt, mal an der Gesellschaft, mal an beiden liegen, um die Verschiedenheit ständig steigender sozialer Probleme und die daraus resultierenden Interventionsfelder. Vielfalt und Komplexität, ja sogar Widersprüchlichkeit begleiten ihre Theorie und Praxis, ihre Reflexion und Deutung, sodass ein einheitliches Konzept der Theorie und des Berufsbildes der Sozialarbeit fast unmöglich ist“ ( Aus: Sozialarbeit in der Postmoderne)

Und H. Kleve führt weiter aus: „Von der Kritik am Sozialstaat, der Mandatsvertretung für Klienten, dem Trend zur Therapeutisierung, der Selbsthilfeorientierung bis hin zur staatlichen Kontrollinstitution, die normierte Rechtscodierungen durchsetzt, reicht die diffuse Allzuständigkeit Sozialer Arbeit“ (Konstruktivismus und Soziale Arbeit, 3. überarb. Auflage, S.24).

Dabei sind die Adressaten sozialer Arbeit bestimmte Individuen und soziale Systeme, die unterschiedlich wahrgenommen und verstanden werden, so dass Hilfen im Grunde genommen immer auch spezifische Problemlösungsangebote sind.

Also ist Sozialarbeit auch geprägt von Differenzierung und Spezialisierung, wobei es gleichzeitig auch darum geht, an der Einheit des Menschen anzusetzen (Alice Salomon), ihn in seinen sozialen Zusammenhängen wahrzunehmen, ganzheitlich zu verstehen.

Daraus resultieren ständig vielfältige Formen und Ausgestaltungen in den verschiedensten Bereichen. So ist es einfacher die theoretische Frage: Was ist Sozialarbeit und wozu dient sie? zu beantworten als die Frage: Wo überall findet Sozialarbeit statt? Und wenn, dann wie?

Hartmut Reisdorf

„Alles Lebendige hat die Tendenz, zusammenzukommen, Verbindungen herzustellen, im anderen zu leben, zu früheren Lösungen zurückzukehren; miteinander auszukommen, wo immer das möglich ist. Das ist der Lauf der Welt” Lewis Thomas

Fachfamilien sind Familien, die im öffentlichen Auftrag Kinder aufnehmen und meist langfristig mit ihnen zusammenleben. Sie stellen ein stationäres Angebot im Bereich der erzieherischen Hilfen dar und nehmen maximal 3 Kinder oder Jugendliche in ihre Familie auf. Der professionelle Anspruch an diese Familien entspricht dem in der Heimerziehung üblichen. Entsprechend hat ein Elternteil eine pädagogische Ausbildung und berufliche Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen.

Wesentliches Anliegen der Fachfamilien ist es eine alternative Unterbringungsform zu stationären Gruppen zu bieten und pädagogisch gleichwertig zu arbeiten. Die pädagogische Arbeit basiert dabei auf den familialen Besonderheiten wie: kontinuierlich gegebene Nähe, Interaktionsdichte und Zeitstruktur und daraus resultierender familialer Intimität: emotionale Vertrautheit; Sicherheit; Geborgenheit. So sollen Kinder und Jugendliche in der Fachfamilie beheimatet werden, tragfähige hilfreiche Beziehungen mit ihnen entwickelt werden, unter Einbeziehung der notwendigen professionellen Elemente in den pädagogischen Gesamtprozess.

Wesentlich für ein Gelingen dieser Veränderung von Familie zu Fachfamilie ist ein weit genug gefasstes Verständnis von Familie und den möglichen Prozessen, denen eine Familie auf dem Weg zur Fachfamilie unterliegt.

Anderen erweiterten Familiensystemen wie Stieffamilien, Wiederverheiratung Alleinerziehender oder Pflegefamilien ähnlich, müssen sich Fachfamilien mit Themen und Problemen befassen, die sich in Kernfamilien so nicht stellen. Normale Familien stellen natürlich gewachsene Systeme dar, deren Erweiterung durch die Geburt weiterer Kinder (Geschwister) geschieht, d.h. die Mitgliedschaft der Kinder basiert auf dem in die Familie Hineingeboren-Sein. Dies ist ein maßgeblicher Unterschied zu erweiterten Familien oder zusammengesetzten Systemen.

Die dadurch entstehenden strukturellen Besonderheiten und die zunehmende Komplexität des Familiengefüges stellen die Fachfamilie vor eine hohe Anforderung, deren Qualität wesentlich auch von der jeweiligen psychosozialen Disposition der aufgenommenen Kinder abhängt. Es treffen zwei mehr oder weniger unterschiedliche Systeme aufeinander.

Ein möglicher Ansatz die damit verbundenen Prozesse und Auswirkungen zu verstehen und entsprechende Handlungsfähigkeiten abzuleiten ist die systemische Betrachtung, d.h. wie zeigt sich Familie als System (d.h. Interaktionsprozesse, Beziehungen und Organisation) und welche Vorstellungen lassen sich daraus ableiten hinsichtlich einer Erweiterung zur Fachfamilie.

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Die Anfrage der APF hier in einem Vortrag aus meinem Arbeitsfeld , der Kinder-und Jugendhilfe, zu berichten, insbesondere über die Arbeit im Bereich der sogenannten Flexiblen Hilfen, hat mich gefreut, ist es für mich doch eine Gelegenheit auf dem Hintergrund der systemischen Entwicklungen im Bereich der Sozialarbeit und der Kinder- und Jugendhilfe am konkreten Beispiel ambulanter und aufsuchender Hilfen deutlich heraus zu stellen, wie vielfältig die Möglichkeiten therapeutischer Arbeit in diesem Feld sind. Verständlich auch das Interesse der APF an Aufsuchender Familientherapie, Renate Blum-Maurice und Erhard Wedekind haben sich damit schon 2003 beschäftigt, in einem bemerkenswerten Plädoyer für die Aufsuchende Familientherapie: Psychotherapie für Arme, in: Systeme, und auch hier: im Kinderschutzzentrum wird Aufsuchende Familientherapie praktiziert.

Meine folgenden Darlegungen basieren zum großen Teil auf Erfahrungen und Erkenntnissen aus den letzten Jahren meiner Arbeit. 2004 gründete ich – zusammen mit meiner Frau -die Perspektiven für Kinder gGmbH, kurz PfK genannt, die bis 2007 familienanaloge Unterbringungsmöglichkeiten für kleinere Kinder entwickelte und ausbaute, während dieser Zeit arbeitete ich weiter ambulant und aufsuchend mit Eltern, Kindern und Familien, und 2007 begann ich dann im Rahmen von PfK mit dem Aufbau eines Teams für aufsuchende und ambulante Hilfen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Um die systemische Ausrichtung des Teams klar herausstellen nennt es sich SYSTEAM. Dieses Team hat sich seitdem weiter entwickelt und qualifiziert, ebenso wie die familiären Unterbringungsmöglichkeiten für Kinder.

So war die Arbeit an diesem Vortrag für mich auch Anlass zur genaueren Betrachtung dessen, was wir tun, eine Rückschau auf vergangene Entwicklungsprozesse, ein Blick auf das Gegenwärtige und auf künftige Möglichkeiten.

Warum das Thema: Systemische Sozialarbeit und Therapie um ein Beispiel systemisch-therapeutischer Praxis vorzustellen ? Mein Anliegen ist es, darzulegen, dass über die systemische Sozialarbeit hinaus systemisch-therapeutische Leistungen, hier im Bereich der Kinder-und Jugendhilfe, neben der Aufsuchenden Familientherapie, erbracht werden, die als solche wenig bekannt und selten benannt werden, in keinem Leistungskatalog aufgeführt sind.

Und last not least las ich im April 2012 den Aufsatz von Johannes Herwig-Lempp in der Familiendynamik : „Sozialarbeit ist anspruchsvoller als Therapie“, und verfolgte interessiert die Kommentare dazu, z.B. von Jan Bleckwedel, Lothar Eder und Jürgen Beushausen. Mir erscheint dieses Postulat – jedenfalls für unser Arbeitsverständnis – unpassend. Im Folgenden werde ich auch darauf näher eingehen.

Ich möchte so mit einer kurz gefassten Darstellung wesentlicher Eigenschaften sozialer Arbeit beginnen, um dann auf die Entwicklung systemischer Sozialarbeit zu blicken, bevor ich das Projekt: SYSTEAM vorstelle, um darüber näher zu begründen, dass sowohl systemische Sozialarbeit als auch systemische Therapie in einem Kontext sinnvoll zusammenwirken können.

 

SOZIALE ARBEIT

Wir leben in einer westlich orientierten Wohlstandsgesellschaft, in der auf der Ebene des grundsätzlichen Gesellschaftsvertrages eine Verantwortung der Gesellschaft für individuelle Problemlagen politisch und rechtlich festgelegt und demokratisch gewollt ist.

So ist Soziale Arbeit das wesentliche gesellschaftliche Instrument um unterschiedlichen Problemlagen, die sozialpolitisch oder professionell als relevant angesehen werden, adäquat zu begegnen. Dabei bringen es die gesellschaftspolitischen Prozesse beständig mit sich, dass gerade durch sie auch Problemlagen produziert oder zumindest induziert werden.

Eine kurz gefasste Definition dessen, wozu Soziale Arbeit dient ist möglicherweise so zu beantworten: Soziale Arbeit ermöglicht existentiell beeinträchtigten Individuen an den relevanten Sozialsystemen teilzunehmen (Wirtschaft, Erziehung, Familie etc.), an deren Ressourcen und Leistungen teilzuhaben und diese mitzugestalten.

Dass dies mit einer hohen Komplexität von Situationen und Abläufen verbunden ist, verdeutlicht Jesús Hernández Aristu: „Sozialarbeit kümmert sich von je her um die Verbindung von Gesellschaftssystemen, die entkoppelt sind, um mannigfaltige Sozialprobleme, die mal am Subjekt, mal an der Gesellschaft, mal an beiden liegen, um die Verschiedenheit ständig steigender sozialer Probleme und die daraus resultierenden Interventionsfelder. Vielfalt und Komplexität, ja sogar Widersprüchlichkeit begleiten ihre Theorie und Praxis, ihre Reflexion und Deutung, sodass ein einheitliches Konzept der Theorie und des Berufsbildes der Sozialarbeit fast unmöglich ist“ ( Aus: Sozialarbeit in der Postmoderne)

Und H. Kleve führt weiter aus: „Von der Kritik am Sozialstaat, der Mandatsvertretung für Klienten, dem Trend zur Therapeutisierung, der Selbsthilfeorientierung bis hin zur staatlichen Kontrollinstitution, die normierte Rechtscodierungen durchsetzt, reicht die diffuse Allzuständigkeit Sozialer Arbeit“ (Konstruktivismus und Soziale Arbeit, 3. überarb. Auflage, S.24).

Dabei sind die Adressaten sozialer Arbeit bestimmte Individuen und soziale Systeme, die unterschiedlich wahrgenommen und verstanden werden, so dass Hilfen im Grunde genommen immer auch spezifische Problemlösungsangebote sind.

Also ist Sozialarbeit auch geprägt von Differenzierung und Spezialisierung, wobei es gleichzeitig auch darum geht, an der Einheit des Menschen anzusetzen (Alice Salomon), ihn in seinen sozialen Zusammenhängen wahrzunehmen, ganzheitlich zu verstehen.

Daraus resultieren ständig vielfältige Formen und Ausgestaltungen in den verschiedensten Bereichen. So ist es einfacher die theoretische Frage: Was ist Sozialarbeit und wozu dient sie? zu beantworten als die Frage: Wo überall findet Sozialarbeit statt? Und wenn, dann wie?

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