Praxisangebote

Unsere Angebote für Selbstzahler

Die Welt soll so dargestellt werden, dass sie veränderbar erscheint.

(Berthold Brecht)

Immer neu begegnen.

"Wir sind sicher, dass sie bereits alles Werkzeug an Bord haben, um ihr Schiff wieder auf Kurs zu bringen. Wir helfen Ihnen navigieren und entdecken gemeinsam, welcher Kurs der richtige für Sie ist."

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Martina Reisdorf-Keller

Systemische Beratung

„Die Welt soll so dargestellt werden, dass sie veränderbar erscheint“ B. Brecht

Jeder Mensch beeinflusst auf einzigartige Art und Weise andere Menschen und diese Menschen wiederum beeinflussen ihn. Jeder von uns ist ein Teil eines Systems, in dem die eigene Voraussetzung, Ressourcen und Kompetenzen stets vielfältige Wechselwirkungen hervorrufen. Das bedeutet beispielsweise, dass aufgrund individueller Wahrnehmungen aus ein und derselben Situation ganz verschiedene Schlüsse und Entscheidungen abgeleitet werden können. Die systemische Beratung macht sich die unterschiedlichen Betrachtungsweisen zunutze. Innerhalb des Beratungsprozesses werden die Beteiligten indirektiv dazu angehalten, die gegebenen Ansichten aller zu reflektieren. Das Augenmerk sollte dabei primär auf den Ressourcen, dem Potenzial des Einzelnen und auf dem Zusammenspiel innerhalb der Gruppe liegen. Die Situation wird dadurch besser verständlich und der Ratsuchende erkennt die Chancen, die sich dahinter verbergen. Der Weg ist frei für Veränderungen. Er setzt primär auf das Stärken der Ressourcen und Kompetenzen des zu beratenden Individuums oder vielmehr der Gruppe. Schlussendlich löst dieser seine Probleme selbstständig und damit nachhaltig.

Zielgruppe für eine systemische Beratung

  • Eltern, die Probleme mit ihren Kindern haben
  • Kinder, die Probleme mit ihren Eltern haben
  • Familien, deren Zusammenhalt gefährdet ist

Ziele der systemischen Beratung

  • Lösungs- und ergebnisorientierte Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit Wahrnehmung der elterlichen Verantwortung und praktische Umsetzung
  • Aufbau und Aufrechterhaltung einer positiven Eltern-Kind-Beziehung
  • Entwicklung, Erkennung und Nutzung der familiären Ressourcen
  • planvolle Nutzung der sozialräumlichen Ressourcen

Familientherapie

„Genau wie das Schicksal eines Seemannes davon abhängt, dass er etwas über den Eisberg unter Wasser weiß, so hängt das Schicksal einer Familie davon ab, ob Gefühle, Bedürfnisse und Verhaltensmuster verstanden werden, die hinter den täglichen familiären Geschehnissen liegen.“(Virginia Satir)

Die Aufsuchende Familientherapie richtet sich an Familien, deren Lebenssituation und Wohlergehen trotz bereits erhaltener stationärer oder ambulanter Hilfeformen empfindlich gegenüber Belastungen bleibt und das weiterhin geprägt ist von Konflikten und Krisen. In der Regel hat dies Auswirkungen auf alle Familienmitglieder und jedes Familienmitglied erlebt und empfindet die Situation anders.

Erkennbar wird der notwendige Hilfebedarf oftmals durch die Kinder, deren Entwicklungsverlauf und Verhalten. Psycho-soziale Verhaltensauffälligkeiten, wie zum Beispiel Impulsdurchbrüche, Rückzugsverhalten oder Schulverweigerung, aber auch psychische und physische Erkrankungen sind Symptome, die auf die problematische Situation der Familie hindeuten. Dies intendiert aber auch, dass die psycho-soziale Disposition insbesondere der Eltern in hohem Grade zu berücksichtigen ist.

Besonderes Merkmal der AFT ist: Familientherapie findet unmittelbar im Lebensumfeld der Familie statt. Die Sicherheit des häuslichen Umfeldes ist oft eine Grundlage für die Akzeptanz dieses Angebots. Im Rahmen der AFT werden mit Neugier und Interesse die Geschichte der Familie, der Werdegang jedes Einzelnen im Gespräch betrachtet, Ressourcen und Resilienzen, Fähigkeiten und Kompetenzen markiert und daran anknüpfend neue Entwicklungsziele beschrieben. Dabei werden die Familiendynamiken und die

Beziehungsgestaltung aller Familienmitglieder sowie der soziokulturelle Kontext der Familie verdeutlicht und hilfreiche Veränderungen entwickelt und eingeübt.

Zielgruppe

  • Familien in chronifizierten Problemsituationen mit anhaltender Belastungs- und Gefährdungssituation für die dort lebenden Kinder.

Ziele

  • Vermeidung von Fremdunterbringung
  • Minderung oder Behebung dysfunktionaler Kommunikationen und damit verbundener Auswirkungen.
  • Lockerung und Öffnung des hohen Verstrickungsgrades der Bezugspersonen

Elterncoaching

Eine positive erzieherische Einstellung ist die Grundlage für eine gute Erziehung. Sie gilt als eine der Voraussetzungen dafür, dass sich Kinder zu emotional gefestigten und selbstbewussten Menschen entwickeln. Sind Eltern zudem tolerant und gelassen, können sie flexibel auf Veränderungen und Einflüsse reagieren. Im Rahmen eines Coachings unterstützt der Therapeut die Eltern dabei, ihren Platz im Zentrum der Familie wiederzuerlangen. Das ist wichtig, da Mutter oder Vater nur so in der Lage sind, sich ihren Kindern liebevoll zuzuwenden. Im Vordergrund steht dabei, das Eltern eine innere Haltung einnehmen, aus der heraus sie die Beziehung zu ihren Kindern wieder selbst gestalten können. Dafür lernen sie, mit gewaltfreien Methoden Einfluss zu nehmen und ein fürsorgliches Umfeld zu schaffen. Mit neuem Selbstbewusstsein wird es Mutter und Vater besser gelingen eigenverantwortlich zu handeln, klare Regeln aufzustellen und damit den Kindern die Richtung zu weisen.  Denn letztlich gilt: Beziehungen, die positive Auswirkungen haben, stärken dir Ressourcen aller Familienmitglieder.

Ziele des Elterncoachings 

• Stärkung der Elternallianz

• Stärkung der elterlichen Präsenz und Autorität

• Stärkung des Selbstvertrauens, um reflektierte und gerechtfertigte Handlungen durchzuführen

• Stärkung des Selbstbewusstseins, um Probleme ohne physische und psychische Gewalt zu lösen

• Stärkung der inneren Einstellung für eine selbstbestimmte Gestaltung des Familienlebens Entscheidungssicherheit, auf dessen Grundlage Konflikte zukünftig konstruktiver ausgetragen werden.

Brauchen Sie Elterncoaching? 

Wutausbrüche, Drohungen und schwere Beschimpfungen durch Ihr Kind gehören zur Tagesordnung? Sie trauen sich kaum, Grenzen zu setzen? Das Verhalten macht Ihnen Angst? Sie überschreiten häufig Ihre körperlichen, seelischen oder auch finanziellen Grenzen, um ein weiteres Aufschaukeln der Situation zu vermeiden? Ständige Machtkämpfe mit Ihrem Kind führen zu einem Kreislauf aus Eskalation und Beschwichtigung Sie haben das Gefühl, dass Ihr ganzes Familienleben nur noch darauf ausgerichtet ist, das Verhalten Ihres Kindes in Schach zu halten? Ihr Kind zieht sich so sehr zurück, dass es kaum noch das Zimmer verlässt? Es handelt selbstzerstörerisch und bringt sich in Gefahr (Drogen, auf Trebe gehen, etc.) Ihr Kind war bereits (mehrfach) in der Psychiatrie und es droht erneut eine stationäre Behandlung („Drehtüreffekt“).

Paarberatung

Paarbeziehungen sind ständiger Entwicklung und Dynamik unterworfen. Stehen am Anfang einer Liebesbeziehung noch Gefühle des Verliebtseins, der Wunsch nach Zweisamkeit und knisternder Erotik im Vordergrund, so werden im Laufe der Zeit oftmals die individuellen Bedürfnisse und die Anerkennung der Unterschiedlichkeit der Partner immer wichtiger.

Im Alltagsstress können manchmal die positiven Gefühle in Stresssituationen verloren gehen und eine Atmosphäre von Streit und dem „Nicht-verstanden-Fühlen“ in den Vordergrund treten, die bis zum Infrage Stellen der Beziehung führen können. Auch der häufige Wunsch, der Andere „müsse“ sich verändern führt zu Spannungen in der Beziehung.

Daher bedarf es in Paarbeziehungen immer wieder neuer Verhandlungen und Aushandlungen, die ein harmonisches Zusammenleben ermöglichen. Mitunter kommt es zu einer gegenseitigen Sprachlosigkeit, die, wenn sie bestehen bleibt zu festgefahrenen Konflikten und Machtkämpfen führen kann, die ohne Hilfe von Außen nicht lösbar erscheinen.

Unsere Paarberatung setzt hier an und möchte Sie dabei unterstützen, wieder ihre Sprache zu finden und Kommunikation wieder lösbar zu machen. Wir betrachten hierbei die eingeschliffenen Kommunikationsmuster und der Beziehungsdynamik, versuchen mit Ihnen gemeinsam, diese zu analysieren und gegebenenfalls unterschiedliche Kommunikationsmuster auszuprobieren.

Ablauf

In einem telefonischen Erstgespräch besprechen wir Ihr Anliegen und überlegen gemeinsam, welches Beratungssetting für Ihre Situation passend ist. In einer ersten Sitzung liegt der Schwerpunkt auf der Betrachtung ihrer spezifischen Beziehungsdynamik und wir erarbeiten erste Ziele und Veränderungsmöglichkeiten. In weiteren 2-3 Sitzungen arbeiten wir dann konkret an Veränderungen und schauen uns an, was sich für Sie bereits verändert hat und was für Sie besonders hilfreich war. Häufig sind bereits nach 1-2 Sitzungen schon deutliche Veränderungen in der Qualität der Paarbeziehung zu beobachten. Zum Abschluss bieten wir Ihnen an, nach 2-3 Monaten noch einen Überprüfungstermin anzubieten.

Wissenswertes

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Kontakt

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Perspektiven für Kinder gGmbH
Hans-Böckler-Straße 190
50354 Hürth

Tel.: 02233 2089598

Fax: 02233 2089599

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